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David Lozano Garbala: Puerta Oscura-Totenreich (Loewe Verlag, 19,95 €)

Das Buch "Puerta Oscura-Totenreich" ist an sich sehr gut geschrieben und spannend gestaltet. Auch baut sich die Spannung im Laufe des Buches auf.
Einerseits ist das schlecht, denn der Anfang des Buches hätte spannender gestaltet werden sollen.  Andererseits verleitet die ansteigende Spannung, dass der Leser nicht aufhört, sondern weiter liest!
Die Charaktere sind sehr gut gewählt, dass Pascals Freund im Rollstuhl sitzt hätte man nicht erwartet und auch dem Gerichtsmediziner Marcel teilt man anfangs keine wichtige Rolle zu.
Den einzigen Minuspunkt bekommt das Buch für das Ende. Das Buch hat nämlich keins! Plötzlich ist Schluss und man erfährt nicht, was mit den Charakteren passiert, und das grade in einer sehr spannenden Stelle!

 

 

 

Maryrose Wood: Die Poison Diaries (Fischer, 14,95 €)

 

„Die Poison Diaries“ von Maryrose Wood und Jane Northhumberland spielt im 18. Jahrhundert. Jessamine lebt zusammen mit ihrem Vater in der Ruine eines ehemaligen Klosters. Ihr Vater ist Apotheker und aus diesem Grund ständig im Land unterwegs um Kranke zu behandeln. Für die Heilmittel hat er einen Garten voller Giftpflanzen angelegt zu dem nur er Zutritt hat!

Eines Tages taucht Weed auf, ein Junge ohne Vergangenheit. Er weiß weder wie alt er ist noch wo er herkommt, doch er weiß alles über Pflanzen. Er hat das Wissen, das Jessamines Vater zu gerne hätte und um an dieses Wissen zu gelangen, ist dieser zu allem bereit…

Die Geschichte über Jessamine und Weed ist mal ganz anders als das was man sonst zu lesen bekommt. Nichts von wegen Vampiren oder Zauberer, nein!

Die Poison Diaries erzählen von einem einfachen Arzt, der im 18. Jahrhundert lebt und sein Wissen vergrößern will, damit er den kranken Menschen helfen kann.Die Lovestory zwischen Weed und Jessamine war zu erwarten, doch die Wendung des Buches kommt überraschend!

Jedoch fehlt dem Buch das Happy-End, was zu einem sehr traurigen Schluss führt. Man hat gehofft, dass alles gut ausgeht, doch da wird der Leser enttäuscht!

 

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Kiersten White: Flames´n Roses (Loewe, 17,95 €)

 

Der Einstieg in das Buch fällt sehr leicht, weil Evie als ein ganz normaler Teenager dargestellt wird. Dadurch, dass sie ein sehr ungewöhnliches Leben hat, kennt sie die Normalität von Schülern nicht und findet Schule, Hausaufgaben und Spinde absolut spannend. Pink ist ihre Lieblingsfarbe und auch wenn man nicht der größte Fan von Pink ist, gehört dieser Kitsch einfach zum Buch dazu.
Kiersten White schreibt sehr humorvoll und man kann das Lachen oft nicht unterdrücken. Sie haut einem den Sarkasmus und die romantische Liebesgeschichte zwischen Evie und Lend nur so um die Ohren. Auch die unterschiedlichen Seufzer von Rachel sind zum totlachen, genauso wie die Tatsache das alle Schimpfwörter, die man immer mal wieder zwischendurch benutzt, weggepiept werden.
Evie zu mögen ist wirklich einfach und auch die anderen Paranormalen sind
interessanter als man anfangs annimmt. Als normaler Teenager gehen einem die Dinge die Evie nie kannte total auf die Nerven (Hausaufgaben, lernen) und dadurch, dass das Buch aus diesem ganz anderen Blickwinkel geschrieben wurde, kann man es flüssig und schnell durchlesen.
Negativ ist, dass Kerstin White sich anfangs an das Buch Skullduggery Pleasant angelehnt hat, aber glücklicher Weise hat sie schnell ihre eigene Geschichte entwickelt. Flames´n´Roses ist spannen, witzig und süß! Ich freu mich schon auf den nächsten Teil!!!

 

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Michael Grant: Gone - Verloren


"Gone" handelt von einer Welt in der es keine Erwachsenen mehr gibt. Toll, nicht?

Das ist es doch was sich jeder Teenager wünscht….. Niemand mehr der einem Vorschriften macht, endlich kann man tun und lassen was man will! ABER: Falsch gedacht!

Denn wer kümmert sich um die, die noch zu klein sind um sich selbst zu versorgen? Und genau das haben die Jugendlichen aus Fallout Ally auch verstanden.

Doch es gibt noch ein weiteres Problem: Manche der Jugendlichen entwickeln magische Kräfte und es entbrennt ein Machtkampf.

Mittendrin ist Sam Tempel. Er stellt sich als Durchschnittstypen da, wird jedoch nach seinem mutigen Rettungseinsatz in ein brennendes Haus sehr von den anderen Kindern respektiert! Sam hat auch solche „Kräfte“, jedoch weiß er nicht, wie er sie einsetzten kann!

Die Anführer Rolle, die ihm angeboten wird, lehnt er ab, denn er hat Angst Verantwortung zu übernehmen. Daraufhin geht dieser Posten an Caine über.

Auch Caine besitzt die „Kraft“, nur ihn unterscheidet von Sam, dass er sie einsetzten kann, und das tut er nicht zum Vorteil von anderen... 

Die Spannung ist ab der ersten Seite maximal!

Außerdem behandelt das Buch DIE Frage, die sich jeder Teenager mindestens schon einmal gestellt hat: „Wie wäre eine Welt ohne Erwachsene?“

"Gone" zeigt die Probleme die es gäbe, wenn es wirklich eine Welt ohne Erwachsene gäbe, denn wenn man mal so darüber nachdenkt und sich den Problemen und Konflikten die damit einher gehen bewusst wird, kann man doch ziemlich froh sein, dass es Erwachsene gibt, auch wenn sie manchmal echt (!) nerven!

Das bisschen Sience Fiction das Michel Gant mit eingebaut hat, macht das Buch perfekt!

Also wer mal wieder ein richtig gutes Buch lesen will, der sollte sich am besten gleich „Gone“ anschaffen!

 

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